Zukunftsfähigkeit der Schulen: Finnland auf Platz 1 – Deutschland 7

Der Worldwide Educating for the Future Index (WEFFI) vergleicht jährlich 50 Länder weltweit in Bezug auf die Zukunftsfähigkeit der Fertigkeiten, die den Kindern vermittelt werden. Finnland liegt wie schon im Vorjahr auf Rang 1, Deutschland belegt Rang 7.

Die Kriterien dieses Vergleichs sind: Programminitiativen, Lehrmethoden und die sozio-ökonomische Umgebung.

Finnland - und auch die zweitplatzierte Schweiz - stach vor allem in der Kategorie der Programminitiativen heraus, da beide Länder sich der kommenden Anforderungen bewusst zu sein scheinen und auch ihre Lehrmethoden überarbeiten, um sie zukunftsfähiger zu machen.

Viele der untersuchten Länder haben erhebliche Defizite, sich an die sich schnell wandelnden Herausforderungen der Lebens- und Arbeitswelt anzupassen. So fehlt es zum Beispiel an Fähigkeiten im Umgang mit neuer Technologie. Auch Fertigkeiten wie kreatives Denken und Teamarbeit werden in Schulen kaum trainiert.

Studien in den USA und Großbritannien haben gezeigt, dass Schüler, die nach der Schule an außercurricularen Aktivitäten teilnehmen, diese Fähigkeiten dort erwerben und dadurch auch bessere Leistungen in der Schule zeigen.

Am schlechten schnitten die Länder Ägypten, Nigeria, Algerien, Iran und Pakistan ab.

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