Lohn- und Lohnnebenkosten - Finnland

Mit umfangreichen Arbeitsmarktreformen hat sich Finnland für den internationalen Standortwettbewerb fit gemacht. Bei der Personalsuche spielen kulturelle Unterschiede eine wichtige Rolle.

Die gute Wirtschaftsentwicklung in den vergangenen Jahren hat Finnlands Arbeitslosenquote weiter gedrückt. Für die die Altersgruppe der 15- bis 74-Jährigen lag sie laut Eurostat 2017 bei 8,6 Prozent. Mit diesem im europäischen Durchschnitt vergleichsweise hohen Anteil liegt das nordische Land im unteren Drittel der 28 Unionsmitglieder. Allerdings ist die Arbeitslosenquote 2018 weiter gefallen und lag im November 2018 bei 7,1 Prozent.

Weil aber die finnische Wirtschaft jüngsten Prognosen zufolge in den nächsten Jahren nicht mehr so stark wachsen wird wie bis 2018, verringert sich auch das Potenzial, die Arbeitslosigkeit deutlich unter den Durchschnitt der Europäischen Union (EU) zu senken. Die Arbeitslosenquote ist in Finnland deshalb vergleichsweise so hoch, weil sich auch die Wirtschaftsleistung sehr langsam entwickelt hat, und Finnland erst 2018 die Folgen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 kompensieren konnte.

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