Branche kompakt: Finnlands Maschinenbau blickt mit Sorge auf schwächere Auslandsmärkte

Die finnischen Maschinenbauer feiern mit hohen Umsätzen noch die Blüte der letzten Jahre, doch auf dem wichtigen Weltmarkt trübt sich die Stimmung ein. Positive Signale könnte der Binnenmarkt bereithalten.

Die Zukunft der finnischen Maschinenbauindustrie hängt stark von der Exportentwicklung des nordischen Landes ab. Auf Basis der Produktions- und Außenhandelsdaten liegt der Anteil des Auslandsumsatzes der Maschinenbaubranche bei schätzungsweise rund 80 Prozent. Die Konjunktur auf den wichtigen Absatzmärkten Russland, Schweden, Deutschland und den USA verhalf den finnischen Maschinenexporten zu einem nominalen Wachstumsschub von knapp 11 Prozent in der ersten Jahreshälfte 2018 gegenüber der Vorjahresperiode.

Die Lage in Finnlands Maschinenbau ist Anfang 2019 noch gut. Steigende Umsätze auf dem Auslands- und Binnenmarkt sind das Ergebnis der hohen Auftragseingänge 2018. Perspektivisch bereitet aber der Außenhandel Sorgen: Die nachlassende Wachstumsdynamik in der Europäischen Union, verschärfte globale Handelskonflikte und der anstehende Brexit sorgen für Verunsicherung bei den Industrieunternehmen im In- und Ausland.

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